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Nicht von mir. Aber ziemlich gut.

Larpologie

für Anfänger und Weggetretene...
äh Fortgeschrittene

Die Geschichte des LARPs ist eine Geschichte voller Missverständnisse... WIRKLICH!

Schon das Wort LARP wird einem völlig falschen Ursprung zugeordnet. Es entstammt nämlich nicht der Abkürzung für die englischen Worte "Live Action Role Play", sondern geht zurück auf den Anglo-Deutschen Heinrich William Larp, der 1783 im Zuge der "Räuber-und-Gendarm-Revolution" das nach ihm benannte LARP erfand.

Heinrich W. Larp, 1752 im englischen Metbourgh geboren, war schon im Jugendalter bei seinen Freunden als "Rollenspieler" und "Schaumstoffschläger" verschrien. Immer wieder ersann das Mathematikgenie Gleichungen und Formeln, um körperliche Verletzungen in abstrakten Zahlenwerten ausdrücken zu können. Er war der erste und bisher wohl auch einzige, der ein Medizin- und ein Mathematikstudium erfolgreich zu verbinden wusste. Dafür erhielt er 1773 den Hans-Wurst-Preis. Heinrich Larp interessierte sich aber auch für die Phantasie. Er hatte alle Fantasy-Romane der damaligen Zeit, wie etwa "Der Herr der Dinge" "Illustriertes Lexikon der Mythologie" oder "Die Bibel" gelesen und so ein fundiertes Wissen über die menschlichen Hirngespinste zusammengetragen. Als dann 1782 die Räuber-und-Gendarm-Revolution von Deutschland aus losbrach, die es Erwachsenen erstmals ermöglichte, dieses ansonsten für Kinder bestimmte Spiel zu spielen, war Heinrich Larp mit seinem Lebenswerk, dem späteren LARP, soweit fortgeschritten, dass er zu einem der führenden Köpfe der Bewegung wurde, ohne dies wirklich zu wollen. Durch ständige Korrespondenz und Reisen zwischen England und Deutschland trug er das Gedankengut der Bewegung in alle Ecken beider Länder. Schon begannen sich kleinere Spielergruppen zu organisieren, immer mit der Angst im Rücken, vom Staat entdeckt und in psychiatrische Anstalten gesteckt zu werden.

An einem Abend im Sommer 1785 entdeckte Heinrich William Larp zusammen mit seinem Bruder Friedrich William Larp beim Wettsaufen, das Larp auch als Abkürzung für "Live Action Role Play" stehen könnte. Auf diese Wortwahl waren sie nach zwei Stunden krampfhaften Überlegens und -Saufens gekommen. "Loony And Rabble People" (Verrückte und aggressive Leute) und "Laugh At Raunchy Paladins" (Lach über geile (im Sinne von gamberte) Paladine) waren auch in die engere, whiskeygeschwängerte Wahl gekommen.

Heinrich W. Larp starb 1798 an einem Feuerball eines Magiers, obwohl er Out-Time war. Seither wurden nie mehr Molotow-Cocktails als Feuerbälle verwendet.

Ein weiterer erwähnenswerter Mann der LARP-Geschichte war Naomba Ork. Dieser nigerianische Handelsreisende brachte 1803 als Erster das Latex nach Deutschland. Er erklärte, dass man damit sehr einfach Abdrücke von Köpfen nehmen könne, und suchte einen besonders eigenartigen Kopf, dies zu beweisen. Er fand ihn im Reichsgnom Klompflnzikln, der allerdings leider bei dem Versuch verstarb. Naomba lernte aus seinem Fehler und schnitt fortan Luftlöcher in die Masken. Er wollte auch durchsetzen, dass die Maske nach dem Gnom benannt würde, leider konnte aber kaum jemand den Namen aussprechen, und so wurde sie nach ihrem

Erfinder "Orkmaske" benannt. Noch heute werden alle echten Orkmasken vom Abdruck des Weimarer Reichsgnoms gemacht.

In der Geschichte des LARPs ist jedoch noch eine weitere Person an einer Orkmaske umgekommen. Sein Name war Philipp Pappnase. Dieser arme Kerl war wohl der schlechteste aller Larper überhaupt. Nach ihm werden bis heute alle schlechten Liverollenspieler benannt, solche, die einen Pappnasenfehler - lateinisch "lapsus larpus" begehen, oder solche, die einfach schlecht spielen. Philipp starb, als er sich eine Orkmaske verkehrt herum aufsetzte, sie alleine nicht mehr runterbekam und ihm keiner half - er war als einziger Out-Time.

Das LARP-Schwert wurde erfunden, als der adlige Barbarenmathematiker Huk von und zu Hack und Slay (sehr ruckartig-stockend ausgesprochen - darauf legte er großen Wert) aus Versehen sein Schwert in einen Latexbottich fallen ließ und anhand einiger Tests errechnen konnte, das sein Schwert nun 12,74923% weniger Tödlich war. Dies weckte seine Experimentierfreude, und nach 12 Jahren und unzähligen Toten hielt er ein Schwert in Händen, mit dem selbst ER niemanden mehr umbringen konnte. Huk nahm sich das Leben, als sein Bruder Fuk, der Schwertschlucker war, an diesem Schwert erstickte.

Und dann gab es da noch einen Bauern, der elf Kinder hatte, sieben Mädchen und vier Jungs. Er ging mit ihnen ziemlich rüde um, und sein liebstes Mittel der Bestrafung war es, seinen Kindern die Ohren lang zu ziehen. Nun ja, alle elf Kinder waren begeisterte Rollenspieler, und da ihre Ohren nach oben ziemlich lang waren, gründeten sie einen eigenen Clan, dem nur Leute mit spitzen Ohren beitreten durften. Leider waren diese Bauerskinder nicht gerade mit Intelligenz gesegnet, und so nannten sie sich einfallslos Elfen, und sagten, dass sie In-Time unglaublich intelligent und schön wären. Einer von ihnen wurde immer Halbelf genannt, und zwar aus zwei Gründen: Erstens erwischte ihn sein Vater immer nur am linken Ohr, weshalb nur eines seiner Ohren lang war, dafür aber um so länger, und außerdem schlug die Kirchturmuhr halb elf, als er geboren wurde.

Einen weiteren Aufschwung erhielt die LARP-Szene, als die Magier, Hexen, Schamanen und falschen Priester nicht mehr der Inquisition anheim fielen. Vorher zählte LARP zu den Extrem-Sportarten, wohl auch, weil die Sicherheit der Spieler vor der Erfindung des LARP-Schwerts und des Schaumstoff-Feuerballs nicht immer ganz sichergestellt war. Außerdem war die Teilnahme an Livecons damals wie heute so teuer, dass es sich nur reiche Jugendliche leisten konnten, die nicht wussten, was sie mit ihrem vielen Geld und ihrer immensen Freizeit treiben sollten.



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